Für eine nachhaltige Uni


Als Grüner Hochschulgruppe ist uns eine nachhaltige Entwicklung der Universität wichtig. Die Hochschulen tragen eine enorme Verantwortung für die Gesellschaft und müssen als Vorbilder agieren. Daher fordern wir einen Nachhaltigkeits- und Umweltbeauftragten an der JMU, der konzeptionell an einer ökologischen Uni arbeiten soll.

Außerdem sollte eine Umweltkommission eingerichtet werden, die sich mit der Umsetzung des Leitbilds der Universität auseinander setzt, in welchem sich die Uni zur Nachhaltigkeit bekennt. Im Rahmen ihrer gesellschaftlichen Verantwortung muss die Uni auch bei der bundesweiten Energiewende vorangehen.Zwar bezieht die Uni schon zu 100% Ökostrom aus Wasserkraft, dies aber von einem Produzenten, der mit den mehr als fragwürdigen RECS-Zertifikaten, einem Werkzeug der Großkonzerne zum „Greenwashing“. Hier muss die Uni noch einiges tun. Auch die Möglichkeit, Photovoltaik-Anlagen auf mehr Uni-Gebäuden zu installieren, muss endlich ernsthaft geprüft werden. Die Uni-Solar-Bewegung muss auch in Würzburg Fuß fassen (mehr unter: www.unisolar-netzwerk.de).  Außerdem kämpfen wir mit dem AK Ökologie schon lange für die schon lange überfällige Sanierung von energetisch ineffizienten Gebäuden.

Zusammen mit der Stadt Würzburg und dem VVM wollen wir eine verbesserte Mobilität für Studierende erreichen, etwa durch einen Ausbau des Radwegenetzes sowie ein weiterhin erschwingliches Semesterticket bei optimaler Busanbindung. Die verschiedenen Uni-Standorte sollen besser Verbunden werden und überfüllte Busse in den Stoßzeiten vermieden werden. Wir setzen uns für ein Solidarticket ein, damit die Kosten für alle Studierenden finanzierbar bleiben und dennoch allen die Möglichkeit der Nutzung des ÖPNV möglich ist.

Auch muss die Stadt mehr Wohnraum zur Verfügung stellen bzw. das Studentenwerk beim Bau neuer Wohnheime unterstützen, um dem Wachstum der Studierendenzahlen gerecht zu werden. Beim Ausbau der Wohnflächen sollen genügend barrierefreie Wohnungen entstehen, sowie Bedürfnisse von Studierenden mit Kindern berücksichtigt werden.

Gegenüber dem Studentenwerk setzen wir uns für eine ökologische Einkaufspolitik und einen nachhaltigeren Speiseplan ein. Hierzu wollen wir unsere Mensaphilosophie umgesetzt sehen, die etwa mehr vegetarische Gerichte und einen Verzicht auf konventionelle Produkte vorsieht. Nach Möglichkeit sollen regionale  oder fair gehandelte  Lebensmittel verwendet werden. Die Preise sollen dennoch sozial ausgewogen bleiben.

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